
Sushi-Set Guide — Alle Sorten, Preise und Tipps aus Korea
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Wenn du auf deiner Korea-Reise mal Abwechslung brauchst
Wenn du durch Korea reist, kommt irgendwann der Punkt, an dem sich die Gerichte wiederholen. Kimchi-Eintopf, Samgyeopsal, Bibimbap, Tteokbokki. Alles superlecker, aber nach ein paar Tagen am Stück bekommt man langsam Lust auf etwas anderes.
Und da gibt es eine überraschend gute Option: japanisches Essen in Korea.
Warum sollte man in Korea japanisch essen? Klingt erstmal komisch, aber für Koreaner gehört japanisches Essen längst zum Alltag. Ramen, Tonkatsu, Sushi, Udon — solche Gerichte findest du in jedem Viertel. Korea und Japan trennen weniger als zwei Flugstunden, und über die Jahre hat sich ein intensiver kulinarischer Austausch entwickelt. Das Ergebnis: Japanisches Essen hat in Korea ein richtig hohes Niveau.
Heute soll es um Sushi gehen. Ich war mit einer Freundin in einem koreanischen Sushi-Set-Restaurant und hab das volle Programm durchprobiert.

Das hier ist das Sushi-Set, das wir bekommen haben. Lachs, Thunfisch, Heilbutt, Aal, Rindfleisch, Tamago — alles auf einem Teller. Korea hat, ähnlich wie Japan, eine ausgeprägte Rohfisch-Kultur. Frischer Fisch ist hier Standard, und deshalb gibt es auch richtig gute Sushi-Restaurants.
Ich hab auch schon in Japan Sushi gegessen, und natürlich war das als Ursprungsland fantastisch. Aber wenn ich Preis und Menge vergleiche, war Korea großzügiger. In Japan hätte eine vergleichbare Auswahl deutlich mehr gekostet. Geschmacklich ist es nicht zu 100 % identisch, aber das Niveau in Korea kommt der japanischen Qualität erstaunlich nahe.
Und dann gibt es da noch Sushi-Sorten, die man in Japan gar nicht findet. Rindfleisch-Nigiri oder Baek-Kimchi-Sushi zum Beispiel — das sind rein koreanische Kreationen, die sich völlig selbstverständlich ins Menü einfügen. Genau das macht Sushi in Korea so besonders: diese Mischung aus japanischer Tradition und koreanischer Eigenart. Dazu komme ich weiter unten noch ausführlicher.
Sushi-Restaurant-Arten in Korea und ihre Preise
Bevor du ein Sushi-Restaurant in Korea auswählst, ist es hilfreich, die drei Haupttypen zu kennen. Sie unterscheiden sich komplett in Preis, Atmosphäre und Erlebnis — stell dir das wie den Unterschied zwischen einem Sterne-Restaurant, einem Buffet und einem Menü-Lokal vor.
Der erste Typ ist Omakase. Das bedeutet auf Japanisch so viel wie „Ich überlasse es Ihnen" — der Sushi-Chef stellt aus den Tagesfrischen Zutaten ein Menü zusammen und serviert die einzelnen Stücke nach und nach. In Korea kostet Omakase in der Regel zwischen 50 € und 140 € pro Person, je nach Restaurant. Das ist etwas für besondere Anlässe oder wenn du ein Premium-Sushi-Erlebnis willst.
Der zweite Typ ist Kaiten-Sushi, also Fließband-Sushi. Die Nigiri fahren auf einem Laufband an dir vorbei und du nimmst dir, was du willst. Der Preis hängt von der Tellerfarbe ab, und mit 10 € bis 17 € pro Person wirst du angenehm satt.
Der dritte Typ ist das Sushi-Set-Restaurant. Du bestellst ein Set-Menü, und es kommt ein großer Teller mit verschiedensten Sushi-Sorten, dazu Beilagen wie Miso-Suppe, Salat, Udon, Tempura und Dessert — fast wie ein Mehrgänge-Menü. Pro Person zahlst du zwischen 14 € und 24 €.
Heute war ich genau in so einem Set-Restaurant. 17 € pro Person, zu zweit also 34 €. Ehrlich gesagt kein Schnäppchen. Eine normale Mahlzeit in Korea kostet zwischen 7 € und 10 €, das hier ist also definitiv die gehobene Kategorie. Für den gleichen Betrag könntest du auch in ein Sushi-Buffet gehen und dich komplett vollessen. Aber wenn du später siehst, was alles im Set enthalten war, verstehst du den Preis.
Sushi-Restaurant-Arten in Korea — Preis-Guide
🍣 Omakase
Der Chef stellt ein individuelles Menü zusammen und serviert die Stücke einzeln. Sehr gehoben, oft mit Reservierung. Pro Person ca. 50–140 € und mehr.
🔄 Kaiten-Sushi (Fließband-Sushi)
Sushi dreht sich auf einem Laufband, du nimmst dir, was du willst. Der Preis hängt von der Tellerfarbe ab. Locker und unkompliziert. Pro Person ca. 10–17 €.
🍱 Sushi-Set-Restaurant
Verschiedene Sushi-Sorten kommen auf einem Teller, dazu Miso-Suppe, Udon, Tempura und Dessert wie ein kleines Menü. Ideal, um viele Sorten auf einmal zu probieren. Pro Person ca. 14–24 €.
Was vor dem Sushi alles auf den Tisch kommt
Kaum sitzt du, kommt das Sushi aber noch nicht sofort. Erst werden nach und nach die Beilagen aufgetragen — fast wie Vorspeisen in einem europäischen Restaurant, die dich auf den Hauptgang einstimmen.

Als Erstes kommen feuchte Handtücher. Sushi darf man nämlich auch mit den Fingern essen, und die Tücher sind dafür gedacht, sich vorher die Hände zu reinigen.

Dann kommt ein kleiner Krautsalat mit cremigem Dressing. Nichts Spektakuläres, aber er öffnet den Gaumen und bereitet den Mund leicht auf das vor, was kommt.

Und dann kam das hier: Jeonbok-Juk, ein Abalone-Reisbrei. Reisbrei in einem Sushi-Restaurant klingt erstmal ungewöhnlich, oder? Aber in koreanischen Sushi-Set-Restaurants ist das gar nicht so selten. Sushi ist von Natur aus ein kaltes Gericht, und wenn du vorher mit einem warmen Brei den Magen aufwärmst, liegt der kalte Fisch danach besser und der Geschmack kommt intensiver raus.
Was ist Jeonbok-Juk?
Jeonbok-Juk ist ein koreanischer Reisbrei aus fein gehackter Abalone (Seeohren), die in Sesamöl angebraten und dann langsam mit Reis eingekocht wird. Er schmeckt dezent nach Meer, ist samtig weich und leicht nussig.
In Korea gilt er als Schonkost und Kräftigungsgericht — man isst ihn, wenn man krank ist oder neue Energie braucht. Im Sushi-Restaurant wärmt er den Magen vor dem kalten Fisch auf.
Einzeln bestellt kostet Abalone-Reisbrei normalerweise zwischen 7 € und 10 €. Wenn er schon im Sushi-Set enthalten ist, ist das ziemlich großzügig.
Koreanische Doenjang-Suppe vs. japanische Miso-Suppe

Und hier haben wir Miso-Suppe — die japanische Variante der Sojabohnen-Suppe. Korea hat übrigens auch eine eigene Sojabohnen-Suppe, die Doenjang-Guk, aber die beiden schmecken ziemlich unterschiedlich.
Koreanische Doenjang-Suppe vs. japanische Miso-Suppe — was ist der Unterschied?
Der Name klingt ähnlich, aber geschmacklich sind sie ziemlich verschieden. Der größte Unterschied liegt in der Paste selbst.
🇰🇷 Koreanische Doenjang-Suppe
Hier wird Doenjang verwendet — eine rein aus Sojabohnen fermentierte Paste. Durch die lange Fermentationszeit schmeckt sie kräftig und intensiv. Die Suppe wird mit viel Einlage lange gekocht: Tofu, Zucchini, Kartoffeln, Frühlingszwiebeln — alles großzügig geschnitten.
🇯🇵 Japanische Miso-Suppe
Hier kommt Miso zum Einsatz — Sojabohnen, die mit Reiskoji fermentiert werden. Die Fermentationszeit ist kürzer, der Geschmack milder und sanfter. Die Einlage ist sparsam und fein geschnitten. Langes Kochen würde den Geschmack trüben, deshalb wird das Miso erst kurz vor dem Servieren in die warme Brühe eingerührt.
Das komplette Tisch-Setting vor dem Sushi

Wenn das alles auf dem Tisch steht, sieht es schon ziemlich üppig aus. Feuchte Tücher, Salat, Abalone-Reisbrei, Miso-Suppe und Gari (eingelegter Ingwer, der zum Sushi gehört) — alles für zwei Personen ordentlich aufgereiht. Und das Sushi ist noch gar nicht da. Wenn du das so siehst, fängst du an zu verstehen, warum das Set 17 € kostet.
Das Sushi-Set enthüllt — so viel kommt auf einem Teller
Jetzt kam das Sushi.


Auf einem Teller: Tamago, Heilbutt, Lachs, Thunfisch, Negitoro, Gurkenrolle, Aburi-Lachs, Rindfleisch, Aal und Baek-Kimchi — alles zusammen. Bei so vielen Sushi-Sorten weiß man gar nicht, wo man anfangen soll, aber genau das ist ja der Spaß an einem Set-Menü. Meine Freundin griff sofort zum Rindfleisch-Nigiri, ich fing mit dem Heilbutt an. Selbst wenn man das gleiche Set bestellt, isst jeder in einer anderen Reihenfolge.
Ich könnte jetzt jedes einzelne Stück beschreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Deshalb greife ich mir die Highlights raus, die mich besonders beeindruckt haben.
Sushi, das es nur in Korea gibt — Rindfleisch-Nigiri


Was ich als Erstes erwähnen muss, ist das Rindfleisch-Sushi. Das ist etwas, das du in einem japanischen Sushi-Restaurant kaum findest — ein typisch koreanisches Nigiri.
Hanwoo, das koreanische Premium-Rindfleisch, wird hauchdünn geschnitten, auf den Reis gelegt und mit einem Flambierer nur an der Oberfläche kurz angesengt. Im Mund schmilzt das Fett dann bei Körpertemperatur regelrecht auf der Zunge. Auf dem Foto siehst du, wie das Fleisch viel größer ist als der Reisball und an beiden Seiten runterhängt — schon ein einzelnes Stück ist richtig sättigend. Stell dir vor, du nimmst ein zartes Carpaccio und legst es auf warmen Sushi-Reis — so ungefähr, nur noch intensiver.
Korea hat nämlich eine Tradition, Rindfleisch roh zu essen. Yukhoe heißt das — rohes, gewürztes Rindfleisch-Tatar, ein traditionelles koreanisches Gericht. Aus dieser Tradition heraus hat sich Rindfleisch auf Sushi als ganz natürliche Weiterentwicklung ergeben. Während Sushi in Japan fast ausschließlich aus Meeresfrüchten besteht, steht Rindfleisch-Nigiri in Korea selbstverständlich auf der Karte. Meine Freundin hat dieses Stück als Erstes genommen und am Ende gesagt, es war ihr Favorit.
Gleicher Lachs, komplett anderer Geschmack — Aburi vs. roh


Dann der Lachs — und das Spannende war, dass derselbe Fisch in zwei verschiedenen Varianten im Set war. Einmal Aburi-Lachs, bei dem die Oberfläche kurz mit einem Flambierer angesengt wird, und einmal roher Lachs, komplett unbehandelt.
Der Aburi-Lachs hat durch die Flamme außen eine nussige, rauchige Note, die Oberfläche ist leicht angegart, aber innen bleibt er völlig roh und frisch. Der rohe Lachs dagegen ist komplett kühl und buttrig-weich, und je länger man kaut, desto mehr breitet sich das typische Lachsfett aus — cremig, leicht süßlich.
Dass ein und derselbe Fisch so unterschiedlich schmecken kann, macht Sushi erst richtig spannend. Und dass das Set beide Varianten enthält, fand ich ziemlich clever. Wenn du mich fragst, welche Sorte besser ist — ehrlich gesagt Geschmackssache, aber ich war eher Team Aburi.
Noch ein Sushi, das es nur in Korea gibt — Baek-Kimchi-Nigiri

Das hier ist Baek-Kimchi-Sushi. Gibt es in Japan nicht — das findest du ausschließlich in koreanischen Sushi-Restaurants.
Baek-Kimchi ist eine Kimchi-Sorte, die sich deutlich vom typischen roten Kimchi unterscheidet. Es wird ohne Chilipulver gemacht, ist deshalb überhaupt nicht scharf, sondern hat einen erfrischend säuerlichen, leicht prickelnden Geschmack. Dünn geschnitten und auf Reis gelegt, funktioniert es als perfekter Gaumenreiniger zwischen den fettigen Fisch-Nigiri. Vom Prinzip her ähnlich wie der Gari (eingelegter Ingwer), aber geschmacklich eine völlig andere Richtung.
Wenn du in Korea Sushi isst, probier das unbedingt. So ein Nigiri bekommst du nirgendwo sonst auf der Welt.
Für alle, die rohen Fisch nicht mögen — Aal-Nigiri

Das hier ist Aal-Nigiri, und wenn mich jemand fragt, was ich Sushi-Anfängern empfehlen würde, die mit rohem Fisch fremdeln — dann genau das.
Normalerweise denkt man bei Aal-Sushi an eine süßlich-salzige Teriyaki-Glasur. Dieses hier kam aber komplett ohne Soße, nur mit dem Flambierer an der Oberfläche kurz gebrannt. Die Haut ist dadurch leicht knusprig, während das Fleisch innen zart und weich zerfällt. Ohne Soße schmeckt man den Aal selbst — dezent, nussig, mit einer angenehmen Portion Fett, die beim Kauen immer präsenter wird, aber nie schwer wirkt. Der typische Fischgeruch fehlt hier fast komplett, und viele Leute, die sonst kein rohes Sushi mögen, sagen beim Aal: „Das geht!"
Heilbutt, Tamago — die restlichen Nigiri-Sorten kurz erklärt


Der Rest in Kurzform: Der Heilbutt hat ein weißes, fast durchscheinendes Filet — ganz anders als Lachs oder Thunfisch. Kein fettiger Geschmack, sondern klar, sauber und mild. Dafür hat er einen leicht zähen Biss, was einen schönen Kontrast zum buttrigen Lachs ergibt. Ein Hauch Wasabi drauf, und die feine Schärfe harmoniert perfekt mit dem dezenten Fisch.
Tamago ist ein japanisches Omelett auf Reis, umwickelt mit einem Nori-Streifen. Das Ei wird mit Zucker und Dashi (Brühe) verrührt und in mehreren hauchdünnen Schichten gebraten — dadurch entsteht eine leicht süße, saftige Textur. Das ist die Sushi-Sorte, die besonders bei Kindern und bei Leuten beliebt ist, die keinen rohen Fisch mögen.
Das komplette Sushi-Set im Überblick — so viel für eine Person




Wenn du dir das ganze Set so anschaust, hast du auf einer Platte: die milde Klarheit von weißem Fisch, die cremige Fülle von Lachs und Thunfisch, das rauchige Aroma vom Aburi, das schmelzende Rindfleisch, den zarten Aal, die erfrischende Säure vom Baek-Kimchi und die süße Weichheit vom Tamago. Verschiedene Sushi-Sorten, die zusammen ein komplettes Geschmacksspektrum abdecken. Ob du zum ersten Mal Sushi isst oder schon hundertmal — bei diesem Set wirst du zufrieden sein.
Aber ich will ehrlich sein: Einen Kritikpunkt gab es. Der Reis. Bei gutem Sushi kommt es auf die Balance zwischen Fisch und Reis an, und bei ein paar Stücken war der Reisball etwas zu groß geraten — da schmeckte man mehr Reis als Fisch. Die meisten Nigiri waren gut proportioniert, aber ein paar fielen auf. Für 17 € kann man das verschmerzen, aber wer pingelig ist, sollte es wissen.
Mini-Udon, Tempura und Castella — was sonst noch im Set war


Nach dem Sushi kam Mini-Udon. Eine Schüssel mit Tempura-Einlage, die andere mit frittiertem Tofu. Und „Mini" heißt wirklich mini — das ist schnell weg. Aber der Sinn ist nicht die Menge, sondern das Timing: Die warme Brühe wärmt den Magen zwischen den kalten Sushi-Stücken auf. Eher ein wohldosierter Zwischengang als ein eigenständiges Gericht.


Tempura gehörte auch zum Set. Garnelen, Süßkartoffel und kleiner Fisch auf einem Teller — die Garnelen waren überraschend groß. Außen knusprig, innen die Garnele noch schön bissfest. Genau im richtigen Moment serviert, nämlich dann, wenn man nach dem ganzen Sushi und Udon Lust auf etwas Frittiertes bekommt.

Zum Schluss kam Castella als Dessert. Außen goldbraun gebacken, innen fluffig und gelb — süß, aber nicht zu intensiv. Nach einem ganzen Menü mit Fisch genau das Richtige zum Abschluss. In vielen koreanischen Sushi-Set-Restaurants ist es üblich, am Ende so ein Stück Castella als Nachtisch zu servieren.
Sushi richtig essen — das solltest du als Anfänger wissen
Falls du zum ersten Mal Sushi isst, hier ein paar grundlegende Tipps. Keine komplizierten Regeln, nur das, was wirklich hilft, damit es besser schmeckt.
Sushi richtig essen — die wichtigsten Tipps
🤚 Mit den Fingern essen ist völlig okay
Sushi war ursprünglich Fingerfood. Wenn du mit Stäbchen nicht zurechtkommst, nimm ruhig die Finger — das ist überhaupt nicht unhöflich. Genau dafür wird vorher das feuchte Handtuch gereicht.
🐟 Sojasauce an die Fischseite
Wenn du Sushi in Sojasauce tunkst, dann mit dem Fisch nach unten, nicht mit dem Reis. Der Reis saugt sonst zu viel Soße auf, wird zu salzig und fällt auseinander.
🫚 Gari (eingelegter Ingwer) zwischen den Stücken essen
Die rosafarbenen Ingwerscheiben neben dem Sushi heißen Gari. Man legt sie nicht auf das Sushi drauf, sondern isst sie zwischen den einzelnen Stücken, um den Gaumen zu neutralisieren. So schmeckt das nächste Nigiri wieder frisch.
🌶️ Wasabi ist meistens schon drin
Bei den meisten Nigiri steckt zwischen Reis und Fisch schon eine kleine Menge Wasabi. Wenn du mehr willst, kannst du noch etwas auf den Fisch geben. Wenn du gar keinen Wasabi magst, sag bei der Bestellung „Wasabi bbae-juseyo" (ohne Wasabi bitte).
👄 In einem Bissen essen
Sushi sollte in einem Happen in den Mund. Wenn du abbisst, zerfällt der Reis und der Fisch löst sich — die Balance ist hin. Falls ein Stück zu groß ist, sind zwei Bissen aber auch okay.
Koreanische Sätze, die du im Sushi-Restaurant nutzen kannst
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추천 메뉴가 뭐예요?
Was empfehlen Sie?
🔊 choo-cheon meh-nyu-ga mwo-yeh-yo?
와사비 빼주세요
Ohne Wasabi, bitte
🔊 wa-sa-bi bbae-joo-seh-yo
간장 더 주세요
Mehr Sojasauce, bitte
🔊 gan-jang duh joo-seh-yo
이거 하나 더 주문할게요
Davon bitte noch eins
🔊 ee-guh ha-na duh joo-moon-hal-geh-yo
화장실 어디예요?
Wo ist die Toilette?
🔊 hwah-jahng-shil uh-dee-yeh-yo?
계산이요
Zahlen, bitte
🔊 gye-sahn-ee-yo
Ein Sushi-Menü auf deiner Korea-Reise — lohnt sich das?
Japanisches Essen in Korea zu essen ist mehr als nur ein Tapetenwechsel. Selbst beim Sushi entdeckst du Sorten, die es nur hier gibt — Rindfleisch-Nigiri, Baek-Kimchi-Sushi — und genau diese koreanischen Extras machen das Erlebnis so besonders und so anders als in Japan selbst.
Es gibt kein Gesetz, das sagt, du musst auf einer Korea-Reise ausschließlich koreanisch essen. Im Gegenteil: Wenn du zwischendurch mal ein Sushi-Set einbaust, schmeckt das Bibimbap am nächsten Tag gleich wieder wie neu. Also wenn dein Gaumen auf der Reise langsam müde wird — gönn dir ein Sushi-Set-Menü. 17 € klingt vielleicht erstmal nach viel, aber wenn du die ganze Zusammenstellung einmal vor dir stehen siehst, denkst du anders darüber.
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