Koreanisches Hochzeitsbuffet: 61 Fotos zum Staunen
Für alle Feinschmecker – Fotoausstellung Hochzeitsbuffet, Teil 1
Ich gehe ziemlich oft auf Hochzeiten und zu Buffets, und irgendwann ist mir aufgefallen, dass sich auf meinem Handy massenhaft Essensfotos angesammelt haben. Die lagen die ganze Zeit einfach in meiner Galerie rum, aber dann dachte ich mir: Es wäre echt zu schade, die nur alleine anzuschauen. Deshalb eröffne ich ab heute auf unserem Blog eine Art Fotoausstellung zum Thema koreanisches Hochzeitsbuffet.
Kurz zum Konzept dieser Serie: Es geht hier nicht darum, eine bestimmte Hochzeitslocation zu bewerben oder den Namen zu verraten. Der Fokus liegt weniger darauf, wo ich gegessen habe, sondern was es alles gab – mit Fotos und kurzen Beschreibungen. Denkt einfach daran: Dieser Beitrag ist für alle hungrigen Seelen da draußen.
Übrigens, unser Blog ist mehrsprachig, weshalb auch viele Leser aus dem Ausland mitlesen. Deshalb kurz zur Erklärung: Einer der neuesten Hochzeitstrends in Korea dreht sich ums Essen nach der Zeremonie. Früher gab es nur eine schlichte Mahlzeit, aber heute ist die Auswahl riesig. Manche Locations bieten ein Menü mit mehreren Gängen an, andere setzen auf dieses Buffet-Format – und das Buffet ist momentan eindeutig der absolute Trend. Man kann inzwischen sagen, dass es sich als fester Bestandteil der koreanischen Hochzeitskultur etabliert hat. Ein koreanisches Hochzeitsbuffet ist im Grunde ein riesiges All-you-can-eat-Setup mit verschiedenen Sektionen: koreanisch, chinesisch, westlich und Desserts – und gehört für jeden Gast zum Hochzeitserlebnis dazu.
Aber genug der Einleitung – ab jetzt gibt es hauptsächlich Fotos und Beschreibungen. Einfach runterscrollen und erst mal mit den Augen genießen!

Das ist der erste Eindruck vom koreanischen Hochzeitsbuffet. Auf geschwungenen Tischen reihen sich gebratener Reis und unzählige Gerichte endlos aneinander, und bei jedem Menü steckt ein kleines Schild mit der Beschreibung dabei. Unter Kronleuchtern ein edles Setting – und das soll ein Hochzeitsessen sein? Kaum zu glauben, oder? Früher bestand eine koreanische Hochzeitsmahlzeit nur aus einer Schale Nudeln. „Du bist zur Hochzeit gekommen, also iss deine Nudeln" – so war das mal. Aber heute ist alles komplett anders. Die Qualität des Buffets sprengt jede Vorstellung. Ehrlich gesagt ist es in Korea so, dass sich bei Hochzeiten alles mehr ums Essen als um die eigentliche Zeremonie dreht. Die Gäste fragen nicht „Wie war die Feier?", sondern „Was gab's zu essen?" – so tickt das Land.
Jetzt aber genug mit den langen Erklärungen – schaut euch einfach die Gerichte an!!

Garnelen-Bratreis. Pralle Garnelen, Ei, Mais, Karotten und Frühlingszwiebeln – alles schön verteilt, und die Menge ist einfach enorm. Beim Buffet muss man sich immer mindestens einen Teller Reis holen, das ist Gesetz.

Süß-saures Schweinefleisch, aber in der Variante mit Mayo-Sauce – Tangsuuk nennt man das. Knusprig frittiertes Fleisch, oben drauf Paprika und Ananas, und das Ganze großzügig in einer cremigen Sauce geschwenkt. Muss süß-säuerlich schmecken, oder?

Meeresfrüchte-Pfanne. Garnelen, Miesmuscheln, Tintenfisch und diverses Gemüse in einer scharfen Sauce gebraten – sieht schon beim Hinschauen nach absolutem Reisräuber aus. Stand auf einer Induktionsplatte, also konnte man alles schön warm essen.

Kürbissalat. Pürierter Hokkaido-Kürbis mit einem Hauch Cranberry-Sauce obendrauf – süß und cremig, perfekt als kleiner Gaumenreiniger zwischendurch am Buffet.

Miesmuschel- und Meeresfrüchte-Salat. Große Muscheln, Garnelen, Tintenfisch und bunte Paprikastücke gemischt – allein die Farben machen schon Appetit. Und der Kontrast zur blauen Schüssel war auch richtig hübsch.

Brokkoli-Blumenkohl-Salat. Mit Kirschtomaten und sogar Blaubeeren, dazu ein cremiges Dressing – sah nach einem richtig gesunden Teller aus.

Süß-saures Schweinefleisch. Knusprig frittiertes Fleisch mit Rotkohl, Karotten und Gurken in einer süßen Sauce – das ist eines dieser Gerichte, die man sich hoch auf den Teller türmen muss.

Knusprig frittiertes Hähnchen mit fein geschnittenen grünen und roten Chilis obendrauf. Unten liegt ein Bett aus Kohl, und diese Kombi aus knusprig und scharf reicht für eine ganze Schüssel Reis.

Surimi-Salat. Krebsfleischimitat mit Rotkohl und Gurke, großzügig in cremigem Mayo-Dressing geschwenkt. Weich und herzhaft – ein Gericht, das wirklich allen schmeckt, egal ob jung oder alt.

Meeresfrüchte-Gratin. Garnelen und Muscheln in einer reichhaltigen Sahnesauce, darüber zieht sich der Käse in langen Fäden. Stand auf einem Rechaud, also schön heiß – ein Löffel davon und man ist einfach glücklich.

Scharf gewürztes Schmor-Hähnchen im Jjimdak-Stil. Das Hähnchen glänzte richtig schön und wurde auf dem Rechaud warmgehalten. Die Sauce sah ziemlich kräftig aus – mit Reis zusammen bestimmt ein Traum.
Westliche Sektion des koreanischen Hochzeitsbuffets

Die Pizza-Ecke. Gorgonzola-Pizza, Kombi-Pizza und Pepperoni-Pizza standen nebeneinander, jede mit einem Namensschild versehen. Am koreanischen Buffet gibt es nicht nur eine Sorte Käsepizza – da werden gleich mehrere Sorten aufgefahren.

Die westliche Sektion in der Gesamtansicht. Ein koreanisches Hochzeitsbuffet ist in Sektionen aufgeteilt – koreanisch, chinesisch, westlich und Desserts – und in dieser Reihe standen Pizza, Pasta und Pfannengerichte hintereinander aufgebaut. Dahinter eine offene Küche, wo die Köche sofort nachfüllten.

Pepperoni-Pizza. Seht ihr, dass schon mehr als die Hälfte weg ist? Beliebte Gerichte sind sofort vergriffen – da muss man schnell sein.
Pasta-Auswahl

Sahne-Pasta. Pilze und Paprika in einer cremigen Sauce, die Nudeln komplett darin eingetaucht und auf einer Induktionsplatte warmgehalten. Wer's cremig mag, greift hier zuerst zu.

Tomaten-Pasta. Kräftige Tomatensauce mit reichlich Nudeln – allein die Farbe sagt schon: lecker. Sahne-Pasta und Tomaten-Pasta standen nebeneinander, also ist die goldene Regel: von beidem ein bisschen auf den Teller laden.

Gorgonzola-Pizza. Dünner Boden, dick mit Käse belegt, und wenn man Honig drüberträufelt, entsteht diese geniale süß-salzige Kombination. Kein Wunder, dass ein Honigglas daneben stand.

Kombi-Pizza. Schinken, Oliven, Paprika und Käse gleichmäßig verteilt, und die Pizza war in dünne Stücke geschnitten – perfekt zum Stück-für-Stück-Nehmen. Angeblich ist das die Pizza, die beim Buffet immer als Erstes verschwindet.

Aglio-Olio-Pasta. Mit Rucola und getrockneten Chilis, auf Olivenölbasis – leicht und trotzdem aromatisch. Wenn einem Sahne oder Tomate zu schwer sind, ist man hier genau richtig.
Salat- & Gemüsesektion

Die Salatbar. Frischer Kopfsalat türmte sich in einer großen Schüssel, dahinter Spinat und Rotkohl in einzelnen Schalen aufgereiht. Obendrauf Radieschen und essbare Blüten – man hat richtig gemerkt, dass beim Anrichten an alles gedacht wurde.

Rotkohl-Sprossen, Rettich-Microgreens und Grünkohl – alles in separaten Schüsseln aufgeteilt. Dahinter noch Kirschtomaten, Bananen und Paprika. Zwischen all den fettigen Gerichten tut so ein Teller Grünzeug dem Magen richtig gut.
Ecke für koreanische traditionelle Beilagen

Ssam-Gemüse und Beilagen-Set. Chinakohl, Sesamblätter und Rotkohl zum Wickeln lagen in Körben, und davor standen Gurke, Karotten, Seetang, Chili, eingelegte Gurken und eingelegte Sesamblätter sortiert bereit. In Korea gibt es die Tradition, Fleisch oder Beilagen in ein Salatblatt zu wickeln und auf einmal zu essen – das nennt man „Ssam".

Gwamegi. Ein traditioneller koreanischer Trockenfisch, bei dem Makrelenhecht oder Hering im kalten Winterwind getrocknet wird – zäh-bissfest und leicht salzig im Geschmack. In Korea ist das eine Winterdelikatesse, die als Snack zum Soju nie fehlen darf. Das blütenartige Anrichten auf dem Teller sah auch richtig hübsch aus.

Hongeo-Muchim – fermentierter Rochen. In Korea ist das eines der polarisierendsten Gerichte überhaupt, weil der fermentierte Geschmack und der stechende Geruch echt gewöhnungsbedürftig sind. In scharfer Sauce mit Frühlingszwiebeln angemacht – wer es mag, der sucht auf dem Buffet nur danach.

Dünn geschnittene gekochte Pilze. Große Pilze wurden gekocht und fein aufgeschnitten, obendrauf fein gehackte Chilis und Frühlingszwiebeln als Akzent. Bissfest und mild im Geschmack – wenn man sie in Ssamjang oder Essig-Chili-Sauce dippt, entfaltet sich ein richtig nussiges Aroma.

In der Mitte Japchae, rechts ein scharfes Pfannengericht. Japchae sind koreanische Glasnudeln, die in Sojasauce gebraten werden – süß-salzig im Geschmack und deshalb auch bei Ausländern super beliebt. Links schimmert auch noch ein bisschen Kimchi durch.

Geotjeori – frisch angemachter Kimchi. Auf Sesamblättern liegt frisch eingelegter Chinakohl, der im Gegensatz zu gereiftem Kimchi knackig und frisch schmeckt. Zwischen den ganzen fettigen Gerichten bringt ein Bissen davon sofort Ordnung in den Mund.
Meeresfrüchte-Sektion – als hätte man das ganze Meer aufgetischt

Die Sushi-Auswahl. Kimbap, Inari-Sushi, Lachs-Sushi, Aal-Sushi und California Rolls – alles dicht an dicht auf einem Tisch aufgereiht. Dazwischen standen süße Maneki-Neko-Figuren als Deko. Bei diesem Ausmaß kann locker jedes Sushi-Restaurant einpacken.

California Roll in der Nahaufnahme. Gelber eingelegter Rettich-Reis und pinker Reis, obendrauf Krabbenfleisch und Käsesauce. Schon die Farben sind ein Hingucker, und es waren nicht eine, sondern drei oder vier Reihen aufgebaut – die Menge war einfach irre.
Das Beste der koreanischen Meeresfrüchte

Meongge – Seescheide. Orangefarbene Seescheiden lagen aufgetürmt auf einer Bambusmatte, und man meint, den Meeresduft schon durchs Foto zu riechen. In Korea scheiden sich die Geister wegen des intensiven Meeresgeschmacks, aber wer es liebt, füllt sich den ganzen Teller damit. Bissfest, mit einem Geschmack, der das Meer direkt auf die Zunge bringt.

Gemischter Meeresfrüchte-Salat. Garnelen, Quallen, Fischklößchen und Seegurken auf einem Teller, zum Rauspicken mit der Zange. Die Quallen knackig, die Seegurken zäh-bissfest, die Garnelen prall und elastisch – eine richtige Textur-Party.

Gedämpfte Schneekrabbenbeine. Hinten sieht man das Schild mit der Aufschrift „Honggae-dari" (Schneekrabbenbeine). Knallrote Krabbenbeine türmten sich auf dem Teller, und wenn die beim Hochzeitsbuffet aufgetischt werden, stürmen die Gäste als Erstes dorthin. Das Fleisch aus den Schalen zu ziehen macht einfach richtig Spaß.

Gedämpfte Miesmuscheln. Die grünlichen Schalen halb geöffnet auf Eis, und man sieht das pralle Muschelfleisch. In scharfe Chili-Essig-Sauce gedippt – purer Meeresgeschmack.

Thunfisch-Sashimi. Leuchtend roter Thunfisch auf Glasnudeln, mit Orchideen und Brokkoli dekoriert – Anrichten auf dem Level eines gehobenen japanischen Restaurants. Man sieht die unterschiedlichen Farben je nach Teilstück: Das rote Fleisch ist mild, das rosa Bauchfleisch ist fettiger und zergeht auf der Zunge.

Yukhoe – koreanisches Rindfleisch-Sashimi. Hauchdünn geschnittenes rohes Rindfleisch mit deutlich sichtbarer Marmorierung. Dazu Tomaten, die zu kleinen Rosen geformt wurden. In Sesamöl mit Salz gedippt, zergeht es auf der Zunge. In Korea ist das ein unverzichtbares Gericht auf jeder Festtafel.

Blanchierte Garnelen. Wie Blütenblätter im Kreis angerichtet, und in der Mitte lag eine einzelne Orchidee – wunderschönes Anrichten. In scharfer Chili-Essig-Sauce gedippt, ist die pralle Textur einfach der Hammer.

Blanchierte Jjukkumi – Baby-Oktopus. Die kleinen Tintenfische, die wie Mini-Kraken aussehen, lagen aufgetürmt auf Eis. In Korea dippt man die in scharfe Chili-Essig-Sauce oder in Sesamöl mit Salz – die bissfeste Textur macht süchtig, und wenn man einmal zugreift, kann man nicht mehr aufhören.
Ganjang-Saeu – der ultimative Reisräuber

Ganjang-Saeu – in Sojasauce eingelegte frische Garnelen. Ein traditionelles koreanisches Gericht, bei dem rohe Garnelen komplett in einer Sojasauce-Marinade eingelegt werden – der Begriff „Reisräuber" passt hier perfekt. In der Sojasauce sind grüne Chilis, rote Chilis und Frühlingszwiebeln mit drin, also schmeckt es salzig und gleichzeitig dezent scharf. Im Garnelenkopf vermischt sich der nussige Saft der Innereien mit der Sojasauce zu einem unglaublichen Umami-Erlebnis, und die Koreaner gießen diese Sauce einfach über den Reis und verrühren alles – das ist wahnsinnig lecker. Wenn beim Hochzeitsbuffet Ganjang-Saeu serviert wird, gilt das als Zeichen für gehobene Qualität.
Chinesische Sektion – der Geheimtipp am Hochzeitsbuffet

Kkanpunggi – ein chinesisch-koreanisches Gericht aus knusprig frittiertem Hähnchen in einer süß-scharfen Sauce, zusammen mit Chilis und Mandelscheiben angebraten. Außen knusprig, innen saftig, und die Würzsauce ist komplett ins Fleisch eingezogen – am Buffet ein Gericht, an dem wirklich niemand vorbeigeht.

Rindfleisch mit Pak Choi in Austernsauce. Dünn geschnittenes Rindfleisch mit Pak Choi, Paprika und Frühlingszwiebeln in kräftiger Austernsauce gebraten – ein Klassiker der chinesischen Küche, warmgehalten auf dem Rechaud. Die salzige Austernsauce zieht tief ins Fleisch ein – einfach auf Reis geben, und man hat eine komplette Mahlzeit.

Jakobsmuschel-Brokkoli-Pfanne. Weiße Jakobsmuscheln mit Brokkoli, Paprika, Zwiebeln und Spargel in einer leichten Sauce gebraten – zwischen den ganzen öligen chinesischen Gerichten bringt dieses Gericht den Gaumen wieder ins Gleichgewicht. Die Jakobsmuscheln waren prall und der Brokkoli knackig – wer einen leichten Teller will, dem empfehle ich genau den hier.
Fleisch-Sektion – ohne Fleisch ist es kein Buffet

Schweinefleisch-Barbecue. Dicke Scheiben Schweinefleisch aufgetürmt auf Alufolie – außen über dem Feuer knusprig gegrillt, innen saftig durchgegart. Nimmt man ein Stück, verbreitet sich der Holzkohlegeruch im ganzen Mund.

Geräucherte Ente. Dünn aufgeschnitten mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln darüber, und der rosa Querschnitt sah wirklich wunderschön aus. Dank des dezenten Raucharomas und der bissfesten Textur ein stiller Favorit am Buffet.

Gemischte Würstchen. Frankfurter, Wiener und Kräuterwürstchen in verschiedenen Größen und Farben aufgetürmt. Nicht nur Kinder lieben die – auch Erwachsene denken dabei sofort an ein kühles Bier dazu.
Das Highlight der Fleisch-Sektion

Fleischbällchen in Demi-Glace. Runde Fleischbällchen in einer eingekochten kräftigen braunen Sauce, obendrauf Paprika und Käse. Mundgerecht zum Aufspießen, und die süß-salzige Sauce hebt den Fleischgeschmack richtig hervor.

Grüne Bohnen mit Knoblauch. In Olivenöl gebratene grüne Bohnen und ganze Knoblauchzehen – zwischen all den Fleischgerichten bringt so ein Teller Gemüse das Gleichgewicht zurück. Das Knackige ist der Clou.

Galbi-Jjim – koreanische geschmorte Rippen. In Sojasauce lang eingekocht, obendrauf Eierstreifen und Jujube-Datteln, bestreut mit Sesam. Das ist DAS Festgericht der koreanischen Küche – das Fleisch fällt butterweich vom Knochen, und die leicht süßliche Sojasauce ist tief eingedrungen. Dazu eine Schüssel Reis, und die ist im Nu leer.
Süßer Abschluss – Dessert- & Bäckerei-Sektion
In Korea sind Brot und Desserts etwas, das man nach dem Essen als Nachtisch genießt. Im Westen ist Brot eine Hauptmahlzeit, aber in Korea ist Reis das Grundnahrungsmittel, und Brot gilt eher als Snack oder Nachspeise. Deshalb ist die Dessert-Sektion am koreanischen Buffet komplett vom Hauptessen getrennt – es ist der letzte Gang, nachdem man sich satt gegessen hat, um sich zum Abschluss noch etwas Süßes zu gönnen.

Koreanische traditionelle Reiskuchen. Songpyeon, Gyeongdan, schwarzer Sesam-Reiskuchen, Kürbis-Reiskuchen und Yakgwa (Honiggebäck) – alles zusammen aufgereiht. Zäh-klebriger Klebreis mit süßem Überzug – auf einer koreanischen Festtafel dürfen Reiskuchen niemals fehlen.

Die westliche Dessert-Vitrine. Oben standen Cupcakes und Mousse aufgereiht, unten Schokokugeln, Macarons und Windbeutel. In der Mitte war auch schon ein Kuchen in Scheiben vorgeschnitten, zum sofortigen Zugreifen.
Brot- und Gebäck-Ecke

Napoleon-Gebäck und Schoko-Tartelettes. Links das Napoleon – Vanillecreme zwischen knusprigem Blätterteig, und wenn man reinbeißt, ist dieses schichtweise Zerbröseln einfach genial. Rechts Mini-Tartelettes mit Nuss-Crunch und Schokocreme obendrauf.

Mini-Muffins. Schoko-Chip-Muffins und Mandel-Karotten-Muffins je zur Hälfte aufgestapelt – mundgerecht, sodass man ohne schlechtes Gewissen eins nach dem anderen nehmen kann.

Nuss-Tartelettes. Knusprige Tarteschale gefüllt mit Walnüssen, Mandeln und Karamell – seht ihr, dass schon ein Stück fehlt? Nussig und süß, dazu ein Kaffee – perfekte Kombination.

Die Bäckerei-Ecke. In Rattankörben lagen Wurstgebäck, Erdbeer-Sahne-Plunder und Zimtschnecken sortiert, und mit Weinkisten und Kaffeebohnensäcken dekoriert sah das Ganze aus wie in einem Bäckerei-Café.

Morningppang – koreanische Morgenbrötchen. Glänzende runde Brötchen füllten den ganzen Korb – außen leicht knusprig, innen fluffig weich. In Korea heißen die so, und man isst sie mit Butter oder Marmelade.

Blätterteig-Pastete in der Nahaufnahme. Knuspriger Blätterteig mit Gemüsefüllung, goldbraun gebacken – allein vom Hinschauen meint man schon, den buttrigen Duft zu riechen.
Selbst zusammengestellte Teller – jetzt wird's ernst

Mein Meeresfrüchte-Salat-Teller. Lachs-Sashimi, Oktopus-Scheiben und gegrillte Jakobsmuschel auf einem Bett aus Gemüse angerichtet – Rotkohl und Sprossen als Basis machten die Farben richtig hübsch. Beim Buffet fängt man den ersten Teller immer leicht an – das ist die goldene Regel.

Der Meeresfrüchte-Allstar-Teller. Schneekrabbenbeine ragen quer über den Teller, daneben Baby-Oktopus, Garnelen, Thunfisch-Sashimi, Seescheide und Oktopus dicht an dicht gepackt. In der Mitte eine Chili-Sauce zum Dippen. Auf diesem einen Teller landete praktisch alles, was eben in der Meeresfrüchte-Sektion zu sehen war. Die Gier ist auf dem Teller nicht zu übersehen, oder?

Der Vorspeisen-Teller. Räucherlachs zu einer Rose gerollt, daneben Caprese – Tomaten und Mozzarella mit Basilikum-Pesto und Balsamico-Sauce. Dazu Oliven und Mini-Mozzarella-Kugeln. Wer am Buffet so einen Teller zusammenstellt, hat beim Essen eindeutig Profi-Level erreicht.

Der zweite Meeresfrüchte-Teller. Diesmal habe ich die Schneekrabbenbeine gleich komplett geholt – die langen Beine ragten über den Tellerrand hinaus, einfach imposant. Zwei Muscheln und ein Baby-Oktopus lagen noch mit drauf, dazu die Chili-Sauce am Rand. Nach dem ersten Probieren bin ich am Ende nur noch für die Krabbenbeine zurückgegangen. Das ist der wahre Reiz eines Buffets.
Fazit – bei diesem Angebot ein erstklassiges Hochzeitsbuffet
Das war's mit den Fotos. Könnt ihr glauben, dass dieses gesamte Angebot aus einem einzigen Hochzeitsbuffet stammt? Angefangen mit Bratreis, süß-saurem Fleisch, Meeresfrüchte-Pfanne, Salaten, Gwamegi, fermentiertem Rochen und weiteren koreanischen Beilagen – dann die Sushi- und Sashimi-Parade mit Schneekrabbenbeinen und Sojasauce-Garnelen, die chinesische Linie mit Kkanpunggi und Austernsauce-Pfanne, der westliche Bereich mit Pizza und Pasta, die Fleisch-Sektion mit Galbi-Jjim und geräucherter Ente, und zum Schluss von Reiskuchen bis Tartelettes als Dessert. Ehrlich gesagt bin ich beim Sortieren der Fotos selbst wieder hungrig geworden. Das hier war die erste Fotoausstellung, und ich plane, von jedem besuchten Buffet eine zu machen. Welche Location es war, verrate ich nicht – aber welches Essen es gab, das zeige ich euch garantiert. Kommt auch beim nächsten Mal vorbei, am besten wenn ihr hungrig seid. Hier ist Platz für alle hungrigen Seelen.
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