Zufallsfund im Supermarkt: Rabokguri große Schüssel
Heute bin ich auf dem Heimweg in einen kleinen Supermarkt gegangen, den ich sonst nie betrete – und habe dort ein richtig spannendes Teil entdeckt. Auf dem Regal ist mir eine Verpackung ins Auge gesprungen: Der Neoguri-Waschbär, komplett mit Tteokbokki-Sauce beschmiert, hat mich angestarrt. Es war die neue Nongshim Rabokguri große Schüssel, von der gerade überall in den Sozialen Medien die Rede ist.
Ich hatte zwar von der Neuerscheinung gehört, aber in den Convenience-Stores nie welche gefunden und sie schon fast wieder vergessen. Und dann steht sie plötzlich im Supermarkt vor mir – das fühlte sich fast wie Schicksal an. Neoguri plus Rabokki? Diese ungewöhnliche Kombi konnte ich einfach nicht ignorieren. Wie hypnotisiert wanderte eine Packung in meinen Korb.
Wie schmeckt wohl Neoguris umami-reicher Meeresfrüchte-Geschmack zusammen mit der scharf-süßen Rabokki-Sauce? Ich erzähle euch jetzt ganz ehrlich, wie es war.
Rabokguri Verpackung & Nährwerte im Detail
Erster Eindruck der Rabokguri großen Schüssel
Der rote Deckel mit dem Neoguri im roten Latzhosen-Look, komplett sauceverschmiert – einfach süß! „Scharfer Meeresfrüchte-Rabokki-Geschmack!“ steht groß drauf, und Seegras, Kelp und Fischkuchen werden hervorgehoben. Besonders cool finde ich die kelpförmigen Fischkuchen. Gesamtgewicht 105 g, 450 kcal, Mikrowelle 1000 W: 3 Minuten – dazu später mehr.
Oben am Deckel gibt es drei Löcher zum Aufstechen – in Form von Seegras, Kelp und Fischkuchen. So viel Liebe zum Detail! Durch diese Löcher kann man später das Wasser abgießen. Es steht auch eine Warnung vor Verbrühungen dabei – also wirklich vorsichtig sein!
Rabokguri Natriumgehalt im Vergleich
In Korea zeigen fast alle Ramen-Packungen inzwischen einen Natrium-Vergleich an. Rabokguri liegt bei 1.250 mg – das ist Stufe 4 von 8. Der Durchschnitt bei nicht-suppenbasierten Ramen liegt bei 1.140 mg, also etwas darüber. Für ein Rabokki-Produkt finde ich das aber noch okay. Trotzdem: Wer salzempfindlich ist, sollte die Sauce lieber dosiert einsetzen – 1.250 mg sind mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs von 2.000 mg.
Rabokguri Kalorien & Nährwerte genau
Für alle, die auf ihre Ernährung achten: Gesamt 105 g, 450 kcal – ziemlich satt für eine Cup-Nudel. Natrium 1.250 mg (63 %), Kohlenhydrate 70 g (22 %), Zucker 12 g (12 %). Fett 16 g (30 %), davon 8 g gesättigte Fettsäuren (53 %) – das ist schon etwas hoch. Eiweiß nur 6 g (11 %), dafür 119 mg Kalzium (17 %). Transfette 0 g – zum Glück. Als gelegentlicher Snack okay, aber täglich würde ich wegen Natrium und gesättigten Fetten eher abraten.
Rabokguri Zubereitung – Mikrowelle Pflicht!
Zubereitungsanleitung Rabokguri
Dieses Produkt ist nur für die Mikrowelle gedacht! Kein klassisches „Wasser rein und warten“. Die Schritte:
① Deckel komplett abnehmen, scharfe Meeresfrüchte-Rabokki-Sauce und Neoguri-Bibim-Pulver herausnehmen. ② 220 ml kochendes Wasser bis zur Markierung einfüllen. ③ Mikrowelle: 1000 W 3 Minuten oder 700 W 3 Minuten 40 Sekunden. ④ Wasser abgießen, beide Saucen hineingeben und gut durchmischen – fertig!
Wer weniger Salz möchte, kann die Pulvermenge anpassen. Dass sich an Nudeln oder Deckel Farbe absetzt, ist normal.
Vom Wasser einfüllen bis zum Mikrowellen-Finish
Saucen raus, Wasser exakt bis zur Linie – die dicken Neoguri-Nudeln nehmen schon richtig Platz ein. Die Wassermenge wirkt erst wenig, aber die Markierung stimmt.
Noch bevor die Sauce drin ist, sieht man schon Seegras und andere Toppings zwischen den Nudeln. Die sind bereits im Becher, kein extra Päckchen. Sobald das Wasser draufkommt, quillt das Seegras auf – typisch Neoguri.
Nach 3 Minuten sind die Nudeln perfekt. Die dicken Stränge sind schön aufgequollen – schon appetitlich. Achtung: Der Becher wird extrem heiß! Ohne Topflappen oder Geschirrtuch riskiert man Verbrennungen. Ich habe mich fast verbrannt.
Rabokguri Sauce rein & durchmischen
Jetzt kommt der wichtigste Teil: Wasser abgießen und die Saucen rein! Zuerst die rote flüssige Rabokki-Sauce, dann das Neoguri-Bibim-Pulver.
Die dickflüssige braun-rote Sauce erinnert sofort an Buldak – und der scharfe Geruch steigt direkt in die Nase.
Pulver komplett drauf – jetzt mischen!
Nach dem Durchmischen glänzen die Nudeln schön, die dicke Sauce haftet perfekt an den dicken Strängen – ein richtiger Hingucker.
Rabokguri Geschmackstest: Ehrliche Bewertung
Rabokguri Nudeln – fast wie Jjolmyeon
Jetzt zum Wichtigsten: dem Geschmack.
Der erste Bissen: „Moment, sind das Jjolmyeon?“ Ehrlich gesagt schmeckt Rabokguri eher nach Jjolmyeon als nach klassischem Rabokki. Die Nudeltextur ist beeindruckend – nicht das übliche weiche Ramen-Gefühl, sondern richtig schön chewy. So kaugummiartige Nudeln hatte ich bei Cup-Ramen noch nie. Nicht ganz so zäh wie echte Jjolmyeon, aber deutlich chewier als normale Instantnudeln – fast wie Klebreis statt normalem Reis. Das macht irgendwie süchtig.
Rabokguri Schärfegrad – für jeden etwas
Auch die Sauce hat eher Jjolmyeon-Vibes. Sie ist nicht so brutal direkt wie originale Buldak, sondern etwas milder. Trotzdem keineswegs schwach – genau die Schärfe, die fast jeder gut essen kann.
Für Koreaner ist sie nicht „zu scharf zum Essen“. Für Menschen aus Ländern mit scharfer Küche (Mexiko, Sichuan) ist sie easy. Für Japaner oder Nordeuropäer kann sie aber schon ordentlich brennen.
Das Beste: Die Schärfe wird nicht langweilig. Manche scharfen Ramen nerven irgendwann, aber hier trägt der Meeresfrüchte-Umami die Schärfe durchgehend. Die leichte Süße der Rabokki-Sauce rundet alles ab – ich habe den Becher komplett leer gegessen und sogar die restliche Sauce vom Boden gekratzt (psst).
Rabokguri Fazit: Würde ich sie wieder kaufen?
Rabokguri ist insgesamt „richtig gut“. Neoguris Meeresfrüchte-Umami und die scharf-süße Rabokki-Sauce harmonieren überraschend gut, und diese chewy Nudeln bleiben im Kopf. Die Mikrowellen-Zubereitung ist etwas aufwendiger, aber genau das macht die besondere Textur möglich. Ich habe sie zufällig gekauft – und würde sie definitiv wiederholen. Wenn ihr Rabokguri irgendwo seht, einfach mal probieren! Bis zum nächsten Test.
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