KategorieEssen
SpracheDeutsch
Veröffentlicht24. April 2026 um 00:00

Knuspriges Fried Chicken: 7 Unterschiede beim KFC in Korea

#Fried Chicken knusprig#Fast Food Unterschiede#Pommes Frites besondere Sorten
Etwa 11 Min. Lesezeit
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Fried Chicken um 6 Uhr morgens: ein spontaner Heißhunger-Trip

Es war absolut nicht geplant. Im April 2026, mitten in der Nacht, hatte ich plötzlich einen unbändigen Heißhunger auf knuspriges Fried Chicken und bin mit meiner Frau ins Auto gestiegen. Ich lebe in Daejeon, einer großen Stadt etwa anderthalb Stunden südlich von Seoul, und gehe eigentlich ziemlich oft zum KFC. Aber das KFC in Korea hat ein komplett anderes Menü als in anderen Ländern. Es gibt koreanisches Yangnyeom-Chicken mit würziger Soße, Burger, die es nur in Korea gibt, und sogar die Pommes haben eigene Korea-exklusive Varianten. Es ist dasselbe KFC, aber sobald du einen koreanischen Laden betrittst, fühlst du dich wie in einer anderen Welt. Ich zeige euch hier, wie die koreanische Chicken-Kultur funktioniert, wie Fast-Food-Läden in Korea ablaufen, und was wir nachts in einem 24-Stunden-KFC alles gegessen haben – mit Fotos von allem.

Zuerst zeige ich euch den Kassenbon

KFC-Kassenbon vom 10. April 2026 um 5:59 Uhr morgens mit 5 Stück Hot Crispy Chicken und Trüffel-Pommes

Fangen wir mal mit dem Kassenbon von diesem Tag an. Das Datum ist der 10. April 2026, die Uhrzeit zeigt 5:59 Uhr morgens. Wir sind nachts losgefahren, angekommen, haben bestellt und gegessen, und schon war es fast 6 Uhr. 5 Stück Hot Crispy Chicken für €10, eine Cola M für €1,30 und Truffle Chirereu Fries für €1,50, macht zusammen €12,50. Dazu haben wir noch einen Zinger Burger bestellt, der durch eine App-Registrierungsaktion nur €0,60 gekostet hat, und Gat-Yangnyeom-Chicken (Hähnchen ohne Knochen in Soße) für €2,20. Insgesamt fast €17 für zwei Leute. Wenn man drüber nachdenkt, mitten in der Nacht so viel für Fast Food auszugeben, ist das schon ein bisschen absurd. Aber wenn der Hunger zuschlägt, schaltet sich die Vernunft ab.

Auf der Suche nach einem KFC, das nachts geöffnet hat

Außenansicht eines 24-Stunden-KFC in Korea bei Nacht mit hell leuchtendem Schild auf dunkler Straße

Nicht alle KFC-Filialen in Korea haben rund um die Uhr geöffnet, aber einige Standorte sind tatsächlich die ganze Nacht über in Betrieb. Wir sind an diesem Tag zu einer 24-Stunden-Filiale in der Nähe der Rathaus-U-Bahn-Station in Daejeon gefahren. Von zu Hause waren es etwa 20 Minuten mit dem Auto, und draußen war es stockfinster – kaum ein Auto auf der Straße. Nur das leuchtende KFC-Schild strahlte einem entgegen, und irgendwie war das richtig beruhigend. In Korea nennt man den nächtlichen Heißhunger „Yasik" (Nachtsnack), und wenn es eine 24-Stunden-Filiale in der Nähe gibt, kann man diesen Drang einfach stillen.

Kiosk-Bestellung in Korea: die Theke verschwindet

Touchscreen-Bestellkiosk im Inneren eines KFC in Südkorea

Wenn du den Laden betrittst, fallen dir zuerst nicht die Theke, sondern die Selbstbedienungs-Kioske mit Touchscreen auf. Mittlerweile funktionieren in Korea nicht nur KFC, sondern auch Restaurants, Cafés und Kinos fast alle über Kiosk-Bestellungen. Ich habe praktisch noch nie jemanden bar bezahlen sehen, und ich selbst weiß ehrlich gesagt nicht mal, wie viel Bargeld in meinem Portemonnaie steckt. Korea wird so schnell zur bargeldlosen Gesellschaft. Wer unbedingt bar zahlen möchte, kann allerdings noch an der Theke bestellen.

Mehrsprachige Kioske

Sprachauswahl-Bildschirm am KFC-Kiosk in Korea mit Flaggensymbolen für Koreanisch Englisch Japanisch und Chinesisch

An diesem Tag hat meine Frau bestellt. Oben rechts auf dem Kiosk-Bildschirm gibt es Flaggen-Symbole zur Sprachauswahl. Wir haben auf Englisch umgestellt, und sofort erschienen alle Menünamen und Beschreibungen auf Englisch. Neben Koreanisch werden Englisch, Japanisch, Chinesisch vereinfacht und Chinesisch traditionell unterstützt – also insgesamt 5 Sprachen. Selbst wenn du kein Koreanisch lesen kannst, ist Bestellen kein Problem.

Mit dem Handy bezahlen – fertig

Person bezahlt am KFC-Kiosk kontaktlos per Samsung Pay mit dem Smartphone

Bezahlt hat auch meine Frau, aber nicht mit der Karte – sie hat einfach ihr Handy an das Kiosk-Terminal gehalten. Ein Tipp mit Samsung Pay, und die Zahlung war erledigt. Meine Frau hat schon seit einer ganzen Weile kein Portemonnaie mehr dabei. Apple Pay funktioniert genauso, also ist es für iPhone-Nutzer dasselbe. In Korea kann man mit dem Handy im Convenience Store, in Fast-Food-Läden, in der U-Bahn und im Taxi bezahlen – buchstäblich überall. Stell dir vor, du könntest in Deutschland mit deinem Handy beim Bäcker, in der U-Bahn und am Dönerladen um die Ecke bezahlen – ganz ohne EC-Karte. Wenn man sich einmal an das mobile Bezahlen in Korea gewöhnt hat, gibt es kein Zurück mehr zu Bargeld oder Plastikkarte.

Die Atmosphäre im KFC um 5 Uhr morgens

Leeres KFC-Restaurant in Korea in den frühen Morgenstunden mit roten Vorhängen an den Wänden
Menschenleerer KFC-Laden nur mit Neonlichtern beleuchtet ohne einen einzigen Gast

Um diese Uhrzeit war der Laden natürlich komplett leer. An den Wänden hängen rote Vorhänge, und Neonlichter leuchten vor sich hin – in einem menschenleeren Restaurant nur mit diesem Licht dazusitzen, hatte schon eine seltsam surreale Atmosphäre. Allein wäre es vielleicht sogar etwas unheimlich gewesen, aber zu zweit mit meiner Frau war es einfach nur witzig. Dafür konnten wir Fotos machen, ohne dass sich irgendjemand daran gestört hätte.

5 Stück Hot Crispy Chicken: das Flaggschiff des koreanischen KFC

Fünf Stück Hot Crispy Chicken und Trüffel-Pommes auf einem KFC-Tablett in Korea

Das koreanische KFC bietet mit dem Hot Crispy Chicken ein exklusiv würziges Hähnchen, das als Aushängeschild der Filiale gilt – knusprig, scharf gewürzt und in großzügigen Portionen serviert. Unsere erste Bestellung waren 5 Stück davon zusammen mit den Truffle Chirereu Fries, Pommes mit Trüffel-Gewürz. Auf dem Tablett sah man sofort, dass die einzelnen Stücke ziemlich groß waren. Allerdings: 5 Stück für €10 sind nicht gerade günstig. In einem normalen koreanischen Chicken-Laden in der Nachbarschaft bekommt man ein ganzes Hähnchen für €10,50 bis €11,50. Von Preis-Leistung kann man da also nicht wirklich sprechen. Aber die Panade war perfekt knusprig, und das scharfe Gewürz hatte sich richtig in die Kruste gearbeitet – geschmacklich hat sich der nächtliche Ausflug definitiv gelohnt.

Tisch mit Fried Chicken Cola und Trüffel-Pommes auf rotem KFC-Tablett in Korea

Nachdem wir uns hingesetzt hatten, sah es so aus: Chicken, Cola und Trüffel-Pommes. Beim KFC in Korea bekommt man das Getränk in einem roten Becher, und nachfüllen kann man an einer Selbstbedienungs-Getränkestation im Laden.

Die Panade ist wirklich anders

Nahaufnahme der dicken knusprigen Panade des Hot Crispy Chicken von KFC Korea mit rauer Oberfläche
Querschnitt eines Stücks koreanisches KFC-Hähnchen mit knuspriger Außenhülle und saftigem Fleisch innen

Ich habe mal aus der Nähe fotografiert. Man sieht deutlich, wie die Panade dick aufgetragen ist und die Oberfläche richtig uneben und knubbelig aussieht. Genau das ist das Besondere am Hot Crispy Chicken im koreanischen KFC: Die knusprige Fläche ist viel größer, und wenn du reinbeißt, klingt der Crunch schon ganz anders. Außen knusprig, innen saftig – diese Kombination war absolut on point. Es war zwar früh morgens und vielleicht nicht frisch aus der Fritteuse, aber das hat man ehrlich gesagt null gemerkt. Das scharfe Gewürz steckt in jeder Ritze der Panade, und am Ende leckt man sich die rot gefärbten Finger ab.

Hand hält ein Stück Hähnchenbrust vom koreanischen KFC das größer als die Handfläche ist
Hand hält ein knuspriges Hähnchenschenkel-Stück vom KFC in Korea

Wenn man die Stücke in die Hand nimmt, merkt man erst richtig, wie groß sie sind. Ein Stück war Hähnchenbrust und größer als meine Handfläche, das andere war ein Schenkel. Die Portionsgrößen beim koreanischen KFC sind recht großzügig, sodass 5 Stück für zwei Leute mehr als genug waren. Meine Frau hat sich nur die Schenkel rausgepickt. Sie meinte, am Anfang sei es ihr ungewohnt gewesen, koreanisches Chicken mit Knochen mit den Händen auseinanderzureißen – mittlerweile ist sie schneller als ich.

Getränke und Nachfüllsystem im koreanischen KFC

Roter KFC-Becher mit Getränk ohne Strohhalm serviert im koreanischen KFC

Das koreanische KFC gibt Getränke im Laden nur noch in roten Bechern ohne Strohhalm aus – eine Folge der strengen Einwegplastik-Vorschriften in Südkorea. Früher gab es Strohhalme dazu, mittlerweile nicht mehr. Korea setzt seit einiger Zeit ziemlich strenge Regeln gegen Einwegprodukte durch, und im Laden direkt aus dem Becher zu trinken ist jetzt der Standard.

Hinweisschild an der KFC-Getränkestation in Korea mit einmaligem Gratis-Nachfüllen und €0,30 Aufpreis
Getränkeautomat im koreanischen KFC mit Coca-Cola Sprite Fanta und Dr Pepper Zero
Nahaufnahme der Sorten-Etiketten am Getränkeautomaten im KFC Korea

Hier ist die Selbstbedienungs-Getränkestation. Früher konnte man so oft nachfüllen, wie man wollte, jetzt ist nur noch ein Refill kostenlos. Laut dem Hinweisschild kostet jedes weitere Nachfüllen €0,30 extra. Wie die Refill-Regeln beim KFC in Deutschland sind, weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber in Korea läuft es jetzt so. Die Auswahl: Coca-Cola, Coca-Cola Zero, Sprite, Fanta und Dr Pepper Zero. Ich habe Dr Pepper Zero genommen, meine Frau Coca-Cola Zero. Fried Chicken ohne Sprudel geht einfach nicht, oder?

Truffle Chirereu Fries: Korea-exklusive Pommes

Korea-exklusive Trüffel-Pommes von KFC ausgebreitet auf dem Tablett mit gelbem Gewürzpulver und Petersilie
Nahaufnahme der Trüffel-Pommes vom koreanischen KFC mit Gewürzbeschichtung auf der Oberfläche

Die Truffle Chirereu Fries schmecken am besten, wenn man sie aufs Tablett kippt, statt sie aus der Tüte zu essen. So breitet man sie aus und greift abwechselnd zu Pommes und Chicken – das ist viel besser. Aus der Nähe sieht man auf der Oberfläche gelbes Gewürzpulver und Petersiliestückchen. Die Pommes sind schon fertig gewürzt, weshalb es auch keinen Ketchup dazu gab – war aber auch nicht nötig. Salzig mit einem leichten Käsearoma, das nach und nach durchkommt. Ketchup dazu hätte diesen Geschmack wahrscheinlich nur überdeckt.

Nachbestellung — Gat-Yangnyeom-Chicken und Zinger Burger

Verpackung des Zinger Burgers und Box mit in Soße mariniertem Gat-Yangnyeom-Chicken vom koreanischen KFC
Geöffnete Box mit Gat-Yangnyeom-Chicken das in reichlich Soße getränkt ist mit beiliegenden Plastikhandschuhen

5 Stück haben nicht gereicht, also haben wir nachbestellt: einen Zinger Burger – ein Chicken-Burger mit scharfem Hähnchenpatty – und Gat-Yangnyeom-Chicken, Hähnchen ohne Knochen in einer würzig-süßen Soße. Gat-Yangnyeom-Chicken ist ein Korea-exklusives Menü, das es nur beim koreanischen KFC gibt. Als wir die Box aufgemacht haben, war so viel Soße drin, dass sie regelrecht herunterlief. Dazu gab es Einweg-Plastikhandschuhe. In Korea ist es üblich, zu Gerichten mit viel Soße – wie eben Yangnyeom-Chicken – solche Handschuhe mitzuliefern. Der Zinger Burger hat dank der App-Aktion nur €0,60 gekostet, das Gat-Yangnyeom-Chicken €2,20.

Gat-Yangnyeom-Chicken: ehrlich gesagt nicht mein Ding

Nahaufnahme von Gat-Yangnyeom-Chicken mit glänzender brauner Soße und roten Chilistückchen
Stück Gat-Yangnyeom-Chicken wird hochgehoben wobei die Soße in Fäden herunterläuft

Die Soße bedeckte das Hähnchen komplett. Eine glänzende braune Marinade hatte sich bis zum Boden der Box gesammelt, und rote Chilistückchen waren hier und da zu sehen. Beim Essen trifft einen zuerst eine kräftige Süße, und dann kommt hintenraus eine leichte Schärfe nach. Aber ehrlich gesagt – das war nicht mein Ding. Die Soße war mir viel zu süß. Das Hot Crispy Chicken von vorher war haushoch überlegen. Ich finde, das ist das absolute Highlight-Menü beim koreanischen KFC, und selbst im Vergleich mit normalen Chicken-Läden in der Nachbarschaft gewinnt das Hot Crispy. Wer Süßes mag, für den passt Gat-Yangnyeom-Chicken vielleicht, aber wenn du auf knusprig und scharf stehst, kannst du es dir sparen.

Zinger Burger: frühmorgens eher enttäuschend

Zinger Burger vom koreanischen KFC in der Verpackung mit groß aufgedrucktem ZINGER-Logo
Aufgeklappter Zinger Burger vom KFC Korea mit knusprigem Hähnchenpatty Eisbergsalat und Mayonnaise

Der Zinger Burger. Auf der Verpackung steht „ZINGER" in großen Buchstaben, man erkennt ihn sofort. Aufgeklappt zeigt sich eine schlichte Zusammenstellung: knuspriges Hähnchenpatty, Eisbergsalat und Mayonnaise. Aber auch hier muss ich ehrlich sein – er hat mich nicht überzeugt. Ich habe sofort reingebissen, als er kam, aber richtig warm hat er sich nicht angefühlt. Das Patty war durchgegart, aber die Temperatur war nur lauwarm, als hätte er schon eine Weile rumgelegen. Wahrscheinlich lag es daran, dass frühmorgens kaum Bestellungen reinkommen und die Burger schon vorproduziert werden. Tagsüber frisch zusammengebaut wäre das sicher eine ganz andere Geschichte gewesen. Für €0,60 dank der Aktion konnte ich mich aber nicht beschweren.

In koreanischen Fast-Food-Läden räumt man selbst auf

Tablett mit nur noch Knochen nach dem Essen im koreanischen KFC

Nach dem Essen bloß nicht einfach aufstehen und gehen

In koreanischen Fast-Food-Restaurants ist es selbstverständlich, dass du nach dem Essen deinen Platz selbst aufräumst. Du nimmst das Tablett, wirfst die Essensreste in den Biomüll, Papier in den Restmüll und stellst das Tablett auf die Rückgabeablage. Wenn du einfach alles stehen lässt und gehst, erntest du ziemlich böse Blicke. Das gilt nicht nur bei KFC, sondern genauso bei McDonald's, Burger King, Lotteria (einer koreanischen Kette), in Food Courts und Selbstbedienungs-Cafés.

Auf dem Tablett lagen nur noch Knochen, und irgendwie war das ein richtig befriedigendes Bild. Wir hatten zu zweit 5 Stück Chicken, Gat-Yangnyeom-Chicken, den Zinger Burger und die Trüffel-Pommes komplett verputzt. Draußen war es noch dunkel, aber unsere Bäuche waren randvoll – jetzt mussten wir nur noch nach Hause fahren und uns aufs Sofa fallen lassen.

So ist die Aufräumstation aufgebaut

Aufräumstation für Gäste im koreanischen KFC mit getrennten Fächern für Tablett Essensreste und Becher

Das ist die Aufräumstation für Gäste. Links kommt das Tablett hin, Essensreste werden in die Öffnung in der Mitte geworfen, und Becher kommen nach rechts. Unten gibt es zusätzliche Fächer für Restmüll und Plastik zum Trennen. Jede Filiale sieht etwas anders aus, aber der grundsätzliche Aufbau ist fast überall gleich. In koreanischen Fast-Food-Restaurants räumt nicht das Personal ab – die Gäste bringen alles selbst zur Station und sortieren es.

Beschilderung auf Koreanisch und Englisch an der Tablett-Abstellfläche der KFC-Aufräumstation
Beschilderung für Becherabstellung und Getränkereste-Entsorgung an der KFC-Aufräumstation in Korea
Beschilderung mit Piktogrammen und koreanisch-englischer Anleitung für die Korb-Rückgabe bei KFC Korea

Jedes Fach ist beschriftet mit dem, was dort hineingehört. „Tablett", „Becher", „Restgetränke hier entleeren", „Körbe" – alles auf Koreanisch mit einer englischen Übersetzung direkt daneben. Selbst wenn du kein Koreanisch lesen kannst, gibt es Piktogramme neben jeder Beschriftung, sodass du sofort verstehst, was wohin gehört.

Fertig aufgeräumte Aufräumstation im KFC Korea mit Tablett Korb und rotem Becher an der richtigen Stelle

So sieht es aus, wenn alles aufgeräumt ist. Das Tablett links, der Korb in der Mitte, der rote Becher im Becherfach rechts. In 10 Sekunden ist alles erledigt.

Zusammenfassung: Was wir heute gegessen haben

Hier die Übersicht. Die 5 Stück Hot Crispy Chicken haben €10 gekostet und waren das Beste der Nacht – scharf, knusprig und mit Abstand das zufriedenstellendste Gericht auf der koreanischen KFC-Speisekarte. Die Truffle Chirereu Fries lagen bei €1,50 und brauchten dank ihres Gewürzes keinerlei Ketchup. Das Gat-Yangnyeom-Chicken ohne Knochen hat €2,20 gekostet, aber die Soße war mir schlicht zu süß – das würde ich nicht nochmal bestellen. Der Zinger Burger war dank der Aktion für €0,60 kein Verlustgeschäft, aber die lauwarme Temperatur um diese Uhrzeit war schon schade. Beim nächsten Mal tagsüber gebe ich ihm eine zweite Chance.

Wir sind nachts mit dem Auto losgefahren, haben koreanisches Fried Chicken gegessen, alles aufgeräumt und sind wieder nach Hause gefahren – ohne ein einziges Gramm Reue. Falls du mal das koreanische KFC ausprobieren willst, stell dich einfach vor den Kiosk. Englisch, Japanisch und Chinesisch werden unterstützt, und mit dem Handy ist von der Bestellung bis zur Bezahlung alles in ein paar Klicks erledigt. Alle hier genannten Preise sind vom April 2026.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich veröffentlicht auf https://hi-jsb.blog.

Veröffentlicht 24. April 2026 um 00:00
Aktualisiert 24. April 2026 um 00:10