
Thai Streetfood: 50 Gerichte vom Markt mit Preisen und Fotos
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Was es auf einem echten thailändischen Markt alles zu kaufen gibt und welche Gerichte dort auf dich warten – das fragen sich viele, die zum ersten Mal nach Thailand reisen. Ich habe mit meiner Frau drei Jahre lang in Rayong gelebt, einer Provinz östlich von Bangkok. Den Stadtmarkt in Ban Khai, einer kleinen Stadt in der Nähe, haben wir fast jede Woche besucht. Heute zeige ich dir mit meinen eigenen Fotos, was es dort alles zu entdecken gab.

Die Gesamtansicht des Ban-Khai-Stadtmarkts. Unter grünen und pinken Markisen reihen sich die Stände dicht an dicht. Als meine Frau und ich zum ersten Mal hier waren, haben wir nur gestaunt: „Der Markt ist ja riesig!" In Thailand gibt es solche lokalen Märkte in praktisch jedem Ort, und für die Einheimischen sind sie alltäglicher als jeder Supermarkt. Beim ersten Besuch wussten wir nicht, was wir kaufen sollten, und sind einfach nur eine Runde gelaufen. Aber nach ein paar Besuchen hatten wir unsere Stammstände gefunden.
Frittiertes — Schon am Markteingang liegt der Geruch von heißem Öl in der Luft


Gleich am Eingang stand ein Frittierstand. Pommes frites türmten sich auf Papier, daneben wurden sie in Pappbechern verkauft. Nebenan lagen nicht näher identifizierbare frittierte Dinge, und auf dem Drahtgitter rechts lag noch mehr Frittiertes. Auf thailändischen Märkten ist es quasi Gesetz, dass der Eingangsbereich mit Frittiertem gesäumt ist. Bevor du überhaupt richtig drin bist, hast du schon den Geruch von heißem Öl in der Nase.

Der Würstchenstand. Gelbe, rosa, weiße und orangefarbene Würstchen lagen farblich sortiert auf Tabletts, und man konnte sich mit einer Zange selbst bedienen. Diesen Würstchenstand findest du auf wirklich jedem thailändischen Markt – er gehört sozusagen zur Grundausstattung. Meine Frau mochte diese Würstchen nie besonders, aber ich habe mir bei jedem Besuch eins geschnappt. Entsprechend kam jedes Mal ein „Schon wieder die Dinger?" von ihr.
Takoyaki — Halb so teuer wie in Deutschland, genauso lecker

Takoyaki (たこ焼き, japanische Tintenfischbällchen) gab es auch. In den runden Mulden wurden sie einzeln gewendet. Wenn du Takoyaki in Deutschland kaufst, zahlst du für ein paar Stück schnell fünf bis sechs Euro. Hier kostete eine großzügige Portion nur 40 Baht (ca. 1 €), und der Geschmack war mindestens genauso gut – da konnte ich einfach nicht dran vorbeigehen.

Die fertigen Takoyaki waren in verschiedenen Tabletts ausgestellt, und die Auswahl war echt beeindruckend. Oktopus, Garnelen, Käse, sogar Schweinefleisch. In Deutschland oder Japan bekommst du normalerweise nur die klassische Oktopus-Variante, aber hier konnte man sich durchprobieren. Und die Bällchen waren auch noch etwas größer als gewohnt.

Ein Gericht aus Fischrogen, aber... was genau es war, kann ich nicht sagen. Die Klumpen waren dick mit gelbem Pulver bestäubt und zu einem regelrechten Berg aufgetürmt. In Korea gibt es Altang (eine scharfe Suppe mit Fischrogen), aber so offen aufgestapelt und portionsweise verkauft habe ich Fischrogen noch nie gesehen. Damals bin ich einfach daran vorbeigelaufen, weil ich nicht wusste, was es ist – im Nachhinein hätte ich es probieren sollen.


Frittierte Hähnchenflügel. Knusprig ausgebackene Flügel lagen in großen Mengen aufgestapelt, die Oberfläche mit einer Gewürzmischung bestäubt. Anders als deutsches Backhuhn mit dicker Panade waren diese im thailändischen Stil dünn und mit Haut frittiert. Wenn du auf dem Markt an diesem Stand vorbeiläufst, verfolgt dich der Duft der gebratenen Flügel, und es ist fast unmöglich, nicht zuzugreifen.
Frittierte Kutteln — Wenn du den richtigen Stand erwischst, ein Traum

Frittierte Kutteln (Innereien von Rind oder Schwein). In Thailand werden Kutteln typischerweise in heißem Öl frittiert und so verkauft. Beim Frittieren schrumpfen sie zusammen, deshalb sehen sie ganz anders aus als das, was man vielleicht aus der deutschen Küche kennt – denk an Kutteln als knusprigen Snack statt als Ragout. Ich mag Innereien und habe sie in Thailand mehrmals gekauft. Wenn der Stand gut war, waren sie innen saftig, außen knusprig und richtig lecker. Aber einmal habe ich den falschen Stand erwischt, und der Geruch war wirklich übel. Danach habe ich nur noch an Ständen gekauft, wo viele Leute anstanden.
Obst — Der Bereich, wo der thailändische Markt unschlagbar günstig ist


Guaven (ฝรั่ง). Auf Bananenblättern lagen hellgrüne Guaven mit Wassertropfen aufgetürmt. In Deutschland sind Guaven im Supermarkt kaum zu finden, aber in Thailand gibt es sie an jeder Ecke. Thailänder essen sie pur oder dippen sie in Zucker oder sogar Chilipulver. Obst mit Chilipulver? Klingt erst mal seltsam, schmeckt aber überraschend gut. Ich habe meiner Frau mal eins angeboten – nach einem Bissen meinte sie nur: „Nee, das ist nicht meins..." Geschmackssache eben.


Weintrauben gab es auch. Auf Bananenblättern standen weiße Teller mit jeweils einer Traube, und die Wassertropfen ließen sie richtig frisch aussehen. In Deutschland dominieren mittlerweile Muskateller-Trauben die Regale, aber hier gab es violette Trauben und andere Sorten nebeneinander – das war erfrischend. Weil sie tellerweise portioniert waren, konnten wir zu zweit einfach einen Teller mitnehmen, ohne zu viel zu kaufen. Übrigens: Auf den Touristenmärkten in Bangkok oder auf Phuket sind die Obstpreise spürbar höher, aber auf einem lokalen Markt wie hier in Ban Khai zahlst du den echten Einheimischenpreis – deutlich günstiger.
Spieße — Das Hauptevent auf dem Ban-Khai-Markt
Wenn man an thailändisches Streetfood denkt, gehören Spieße einfach dazu. Auch auf dem Ban-Khai-Stadtmarkt gab es gleich mehrere Spießstände, und die meisten kosteten nur 10 Baht pro Stück (ca. 0,25 €) – perfekt, um sich einfach querbeet durchzuprobieren.


Zuerst die Schweinedarm-Spieße (Pork Intestine). Auf Holzspießen aufgefädelt und gegrillt, dann mit einer kräftigen Soße übergossen und mit Koriander (ผักชี) garniert. Auf dem Teller sammelte sich die Soße in einer kleinen Pfütze – die Würzung war also ziemlich intensiv und sicher nicht jedermanns Sache. Ich selbst habe sie leider nicht probiert, was ich bis heute bereue. Beim nächsten Mal werden die auf jeden Fall gegessen.


Frittiertes Toastbrot. Das Brot wurde in dicke, ziegelsteinförmige Stücke geschnitten und im Ganzen frittiert, wobei die Oberfläche gleichmäßig mit Zucker bedeckt war.


Manche lagen noch auf dem Drahtgitter zum Abtropfen, andere waren schon in Plastiktüten verpackt und mit einem Spieß durchgesteckt. „In Zucker frittiertes Brot – das muss doch mega süß sein", dachte ich. Aber tatsächlich ist es überraschend dezent. Außen knusprig, innen fluffig, die Süße nur im Hintergrund. Meine Frau hat sich in diesen Snack regelrecht verliebt und musste ihn bei jedem Marktbesuch haben. Irgendwann hat sie am Eingang gar nicht mehr nach links oder rechts geguckt, sondern ist direkt zu diesem Stand marschiert.

Gebratene Nudeln mit Sojasauce. In einer riesigen Pfanne waren sie hoch aufgetürmt, und mit einer Zange wurde portionsweise in Behälter gefüllt. Sieht aus, als wäre es versalzen – schmeckt aber tatsächlich genau richtig, nur leicht würzig. Das war mein absolutes Lieblingsgericht auf diesem Markt. Für etwa 30 Baht (ca. 0,80 €) gab es eine Portion, und bei fast jedem Marktbesuch habe ich eine mitgenommen. Persönlich gehört das für mich zu den Top 3 des thailändischen Streetfoods. Zwischendrin war immer wieder Weißkohl eingemischt, der für etwas Biss sorgte, und eine Packung war perfekt zum Im-Gehen-Essen.

Enoki-Pilze in Bacon gewickelt und auf Spieße gesteckt. In Deutschland kennt man diese Kombination vielleicht vom Grillen oder Raclette-Abend. Als ich das auf einem thailändischen Markt gesehen habe, war es irgendwie ein vertrauter Anblick. Die Spieße waren noch roh und warteten darauf, gegrillt zu werden.

Rohes Fleisch auf Spießen, nach Sorte in Tabletts sortiert. Kutteln, Schweinefleisch, Hähnchenflügel, Hähnchenstücke – alles roh und zum Grillen bereit ausgestellt.

Kuttelspieße und Würstchen-Bacon-Spieße nach dem gleichen Prinzip. Du wählst die gewünschten Spieße aus, und sie werden direkt vor Ort auf der Holzkohle gegrillt.
Gekochte Spieße — Die Soße macht den Unterschied

Der Stand mit gekochten Spießen. Fischkuchen, Fleischbällchen, Würstchen, Tofu und Garnelen lagen farblich sortiert in Bambuskörben. Weiß, rosa, gelb, orange – richtig bunt, da greift man automatisch zu. Man wählt aus, und dann wird eine süß-scharfe Soße darüber gestrichen – und genau diese Soße ist der Clou. Die Spieße selbst sind eher mild, aber mit der Soße zusammen wird es so gut, dass man nicht bei einem aufhören kann. Meine Frau hat immer nur die Garnelenspieße genommen, ich habe wahllos zugegriffen. Entsprechend war beim Bezahlen meine Seite immer die teurere.

Meeresfrüchte-Spieße. Auf der Holzkohle wurden ganze Tintenfische und Oktopus am Stück gegrillt. Im Vorbeigehen stieg der Duft in die Nase und hat mich regelrecht festgenagelt.
Fertiggerichte — Auf dem Thai-Markt kauft man ganze Mahlzeiten zum Mitnehmen

Das ist der größte Unterschied zwischen einem thailändischen und einem deutschen Wochenmarkt. In Deutschland kaufst du auf dem Markt vor allem Zutaten, aber in Thailand werden überall fertige Mahlzeiten in Behältern verkauft. Thailand hat eine extrem hohe Außer-Haus-Essensquote – statt selbst zu kochen, holen sich die Leute ihr Essen vom Markt. Auch wir haben an faulen Tagen einfach zwei Lunchboxen gekauft und zu Hause gegessen. Auf dem Foto siehst du Khao Man Gai (ข้าวมันไก่), ein komplettes Gericht für 40–60 Baht (ca. 1–1,60 €).
Was ist Khao Man Gai?
Khao Man Gai
Thailändischer Hühnerreis — ข้าวมันไก่
Gekochtes Hähnchen auf Reis, der in Hühnerbrühe gegart wurde – eines der beliebtesten Alltagsgerichte Thailands. Es hat den gleichen Ursprung wie der singapurische Hainanese Chicken Rice, unterscheidet sich aber durch eine typische Soße aus fermentierter Sojabohnenpaste, Ingwer, Chili und Essig.
Der Reis hat durch das Hühnerfett ein nussiges Aroma, und das Hähnchen ist zart gekocht und angenehm mild. Dazu kommen meistens Gurkenscheiben und Koriander, begleitet von einer klaren Hühnerbrühe als Beilage.
Du findest Khao Man Gai in Thailand wirklich überall. Auf dem Markt wird es als Lunchbox für 40–60 Baht (ca. 1–1,60 €) verkauft. Für den Preis bekommst du eine ordentliche Portion – kein Wunder, dass es für viele Thailänder das Standard-Mittag- oder Abendessen ist.

In einem großen Topf köchelten kleine Schnecken in einer kräftig gewürzten Brühe. Sie sahen ein bisschen aus wie die Süßwasserschnecken, die man von asiatischen Gerichten kennt, aber was genau es war, konnte ich nicht sagen. Probiert habe ich sie auch nicht. Wenn du über einen thailändischen Markt schlenderst, tauchen immer wieder solche Gerichte auf, die du noch nie gesehen hast – und genau das macht den Reiz des Marktbummels aus.
Desserts und Snacks — Der Bereich zum Staunen und Gucken



Es gab auch einen Stand mit Pfannkuchen. Der Teig wurde als runde Kreise auf die heiße Platte gegossen, und nach dem Wenden wurde mit roter Soße ein Muster darauf gemalt. Es entstanden Designs, die wie Fruchtquerschnitte aussahen – ein völlig anderes Level als ein normaler Pfannkuchen. Meine Frau fand es so hübsch, dass sie ewig davor stehen blieb. Es war allerdings eine kleine Schlange, und während sie wartete, habe ich nebenan in Ruhe einen Spieß gegessen.



Am selben Stand wurde noch etwas Faszinierendes hergestellt. Flüssiger Teig wurde in einem feinen Netz auf die heiße Platte gespritzt, sodass ein Gittermuster entstand. Dann wurde ein Würstchen daraufgelegt und das Ganze am Spieß aufgerollt. Das Ergebnis: ein knuspriger, spitzenartiger Teig, der das Würstchen wie ein Netz umhüllt. Der Herstellungsprozess war so faszinierend, dass ich eine ganze Weile zugeschaut habe.
Charakter-Pfannkuchen — Ich war der Einzige, der beeindruckt war



Das Highlight dieses Stands waren die Charakter-Pfannkuchen. Zuerst wurde mit farbigem Teig ein kleines Bild auf die heiße Platte gezeichnet, dann weißer Teig als Kreis darüber gegossen. Beim Backen verbindet sich beides, und wenn man den Pfannkuchen umdreht, erscheint plötzlich das Motiv. In Deutschland habe ich so etwas noch nie gesehen, und ich fand es total beeindruckend – aber in Thailand ist das ein ganz normaler Snack, und die Einheimischen haben kein bisschen gestaunt. Ich war der Einzige, der mit großen Augen dastand.
Mala-Spieße — Das absolute Highlight des Ban-Khai-Markts


Auf Bananenblättern waren Spieße nach Sorte aufgereiht. Oben die Fleischsorten: Würstchen, Tintenfisch, Schweinefleisch, Bacon-Röllchen. Unten die Beilagen: Tofu, Brokkoli, Mais, Enoki-Pilze in Bacon, Surimi und mehr. Du nimmst dir einen Korb und legst rein, was du möchtest – dann wird alles direkt vor Ort gegrillt. Jeder Spieß kostet nur 10 Baht (ca. 0,25 €), also greifst du ohne schlechtes Gewissen zu. Meine Frau und ich sind immer mit einem Korb losgelaufen und haben uns gegenseitig zugerufen: „Das hier noch!" – „Und das auch!" Das war unterhaltsamer als normales Einkaufen. Jedes Mal hat sie hauptsächlich Gemüse genommen und ich hauptsächlich Fleisch, sodass unser Korb am Ende fifty-fifty aussah.


Unsere ausgewählten Spieße landeten auf dem Holzkohlegrill. Pilzspieße, Hähnchenspieße – noch roh, die Farbe noch hell und feucht, bevor das Feuer seine Arbeit beginnt.

Nach einer Weile waren sie etwa zu einem Drittel durch, und die Ränder begannen sich zu bräunen. Rauch stieg auf, Fett tropfte herunter und zischte auf der Kohle.

Die Enoki-Pilze im Bacon in Aktion. Der Bacon schrumpfte zusammen und umschloss die Pilze immer fester, während das Fett austrat und die Oberfläche knusprig wurde – man konnte den Verwandlungsprozess richtig beobachten.

Vorne auf dem Tablett standen Würstchen-Bacon-Spieße noch roh und aufgereiht bereit. Sobald ein Kunde sie auswählt, kommen sie direkt auf den Grill.

Schweinehaut-Spieße (หนังหมู) gab es auch. In Deutschland wird Schwarte normalerweise im Ofen kross gebraten, aber hier auf Spieße gesteckt und über Holzkohle gegrillt – eine ganz andere Zubereitungsart, aber nicht weniger lecker.

Und hier das fertige Ergebnis. Was glaubst du, was darauf ist? Genau – Mala-Soße (麻辣). Die gegrillten Spieße wurden großzügig mit der betäubend-scharfen Mala-Soße bestrichen. Mala kennt man vielleicht vom chinesischen Feuertopf (Malatang) oder Mala Xiang Guo – diese Geschmacksrichtung hat sich auch auf thailändischen Märkten fest etabliert. Das prickelnde Mala-Aroma vermischt mit dem Rauch der Holzkohle – wenn du nur daran vorbeigehst und den Duft aufschnappst, bleibst du automatisch stehen.


Die Verpackung: Die Spieße kommen in eine Plastiktüte und werden zugebunden, damit die Soße nicht ausläuft. Überall auf dem Markt liefen Leute mit solchen Tüten in der Hand herum. Einen Nachteil muss ich aber erwähnen: Die Mala-Soße läuft in der Tüte trotzdem etwas aus. Man sollte also damit rechnen, klebrige Finger zu bekommen. Feuchttücher sind Pflicht.

Ich habe mir einen Spieß geschnappt und aus der Nähe fotografiert. Der erste hatte drei runde Bällchen aufgespießt, die feucht mit der Soße überzogen waren und richtig glänzten. Ein anderer war ein flaches Fleischstück am Spieß, dünn mit der roten Mala-Soße bestrichen. Als ich reingebissen habe: außen der rauchige Holzkohlegeschmack, dazu das prickelnde Mala-Aroma, das sich im ganzen Mund ausbreitet. Ich musste mich zusammenreißen, nicht schon vor dem Fotografieren reinzubeißen. Während ich noch Fotos gemacht habe, hatte meine Frau neben mir ihre Spieße längst aufgegessen und wartete schon auf meine.
Tipps für den Besuch des Ban-Khai-Stadtmarkts
Die meisten Stände nehmen nur Bargeld, also bring unbedingt Kleingeld mit. An manchen Ständen gibt es keine Preisschilder, aber wenn du fragst, wird dir freundlich geantwortet. Dass man als Ausländer übers Ohr gehauen wird, passiert eher auf den Touristenmärkten – auf so einem lokalen Markt wie diesem war das bei uns nie der Fall.
In drei Jahren habe ich diesen Markt bestimmt fünfzig Mal besucht. Ehrlich gesagt habe ich die ersten paar Male nur geguckt und nichts gekauft. Aber sobald man einmal anfängt zu probieren, wird der Einkaufskorb bei jedem Besuch voller. Am Ende, als wir zurück nach Deutschland gezogen sind, habe ich gesagt: „Am meisten vermisse ich diesen Markt." Die Touristenmärkte in Bangkok oder auf Phuket sind auch spannend, aber wenn du das echte Thailand erleben willst, besuch einen solchen lokalen Markt. Zwischen Einheimischen stehen und einkaufen, ohne einen einzigen Touristen zu sehen – dieses Gefühl bekommst du nur dort.
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